Übersinnlicher Lesenachschub

Hallo ihr Lieben,


endlich melde ich mich auch mal wieder hier im Blog, denn endlich gibt es auch hier wieder etwas Neues zu berichten. Mein erstes Buchbaby, also die Story, die ich sogar noch vor meinen beiden Remember Romanen geschrieben habe, hat nun auch endlich ein Zuhause beim Verlag gefunden. Letzte Woche habe ich bei Piper digital für den ersten Teil meiner Schutzengel Trilogie unterschrieben und bin schon sehr gespannt darauf, wie das jetzt so weitergeht. Ich kenne ja nur die Arbeitsweisen von Feelings bzw. Droemer Knaur und werde jetzt eben auch die von Piper kennenlernen. Ich freu mich.

Diese Geschichte ist mein Herz, mein erstes Buch, mein Baby. Diese Geschichte war es unter die ich die magischen vier Buchstaben »ENDE« geschrieben habe, als ich mit "Remember me" angefangen habe. Damals hätte ich zwar nicht gedacht, dass sich ein gewisser Engländer so sehr zwischen mich und meinen surfenden Schutzengel drängen würde, dass er es sogar noch vorher schafft, veröffentlicht zu werden. Aber so ist das manchmal, erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Aber jetzt ist Danny dran und er hat es sowas von verdient. Versprochen.

Zuviel darf ich euch ja vor dem Lektorat noch nicht verraten, aber vielleicht ganz kurz. In meinem neuen Roman geht es um Liebe – ha, welch Überraschung – aber es ist eine Liebe, die stärker ist als der Tod und es wird auch übersinnlich, denn es geht um die Macht der Träume und um das was man sehen kann, wenn man es sehen will. Ihr dürft also gespannt sein.


Da ich an dieser Geschichte – wenn man die ursprüngliche Fassung als Orlando Bloom Realperson Fanfiction – mitrechnet, schon über fünfzehn Jahre schreibe, hat sie natürlich auch schon einige Überarbeitungsschritte und Änderungen hinter sich. In ihrer ursprünglichen Fassung, als Fanfiction, ist sie bei den Lesern damals ziemlich gut angekommen, war aber - nach heutiger Sicht der Dinge - weit weg von gut. In der Fanfiction ging es ab natürlich hauptsächlich um Orlando und die weibliche Hauptperson Kayleen und weniger um Danny. Viele Leser haben aber nach mehr von Danny gefragt und irgendwann hat mein Mann zu mir gesagt, mach doch mal was Richtiges draus. Also habe ich den Danny Part ausgeweitet und Orlando gelöscht, daraus entstanden ist eigentlich eine komplett neue Geschichte, die nur noch in den Grundgedanken an die Fanfiction erinnert.


Die Geschichte war für mich, schon immer aus der Ich-Perspektive geschrieben, weil ich dabei das Gefühl habe den Figuren näher zu sein und sie besser beschreiben zu können. Als ich meine erste Fassung damals fertig hatte - das muss irgendwann zwischen 2003/2005 gewesen sein - habe ich sie auch zum ersten Mal bei Verlagen eingereicht und natürlich postwendend zurückbekommen. Ich hatte ja keine Ahnung. Also habe ich mich in Schriftsteller Foren (damals gab es noch kein Facebook) angemeldet und es hat sich jemand - der angeblich schon veröffentlicht hatte - bereit erklärt, die ersten Kapitel für mich gegenzulesen. Diese Person hat mir damals gesagt, dass die Ich-Form für Anfänger total schädlich sei und man das auf gar keinen Fall machen soll. Toll habe ich mir gedacht, also noch mal.


Deshalb habe ich angefangen, die Story umzuschreiben, und fand sie in der 3. Person echt sch..., also habe ich sie auf Eis gelegt und jahrelang liegen gelassen. Bis es mich irgendwann mal wieder gepackt hat und ich sie wieder zurück in die Ich-Form geschrieben und wieder überarbeitet habe. Eine ehemalige Kollegin wollte sie lesen, war aber von der Sorte »ja, ist gut, kannste so lassen« und diese Kommentare nutzen mir rein gar nichts, deshalb hat die Geschichte danach wieder mehrere Jahre gelegen, bis ich mich zum ersten Mal ernsthaft mit dem Thema Selfpublishing beschäftigt habe. Über diverse Hilfeseiten im Internet und bei Facebook, und mit zahlreichen Schreibratgebern ging es wieder von vorne los. Dann habe ich mit einer Lektorin gesprochen, die mir Tipps geben wollte. Natürlich gegen Bezahlung, aber ich dachte mir, ach was solls, irgendwann muss ich ja mal was investieren. Leider war das Ergebnis so, dass die Lektorin - die ja nur die ersten paar Seiten gelesen hat - meine komplette Geschichte nicht verstanden hat und sie total auf links drehen wollte, dann wäre es am Ende gar nicht mehr meine Geschichte gewesen.


Ich habe mich aber trotzdem hingesetzt und die Tipps, mit denen ich dennoch leben konnte, eingearbeitet und als ich damit durch war - das war dann 2017 - habe ich irgendwo gelesen, dass man eine Geschichte liegen lassen soll, bevor man sie noch mal anfasst und für die Veröffentlichung fertig macht. Und weil eine solche Liegen-Lassen-Phase angeblich am besten funktioniert, wenn man sofort mit einem neuen und ganz anderen Projekt anfängt, kam dann der bereits oben erwähnte Engländer, der dann vorher veröffentlicht wurde und Danny musste wieder warten. Aber das ist er ja jetzt schon gewohnt.


Na ja und jetzt ist es endlich soweit, und ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie viel Schiss ich vor dem anstehenden Lektorat habe, weil ich natürlich nicht so wie bei der freien Lektorin, wieder meine Story ändern will. Danny ist wichtig und Danny muss bleiben. Wenn ihr ihn kennt, wisst ihr auch warum und jetzt dürft ihr mir die Daumen drücken, dass alles gut klappt.


Auf meiner Facebook Seite und auch bei instagram, werde ich euch auf dem Laufenden halten und euch zwischen durch mit weiteren Infos zu meinem surfenden Schutzengel versorgen. Dranbleiben lohnt sich, also.


Alles Liebe

Sarina

Bildquelle: WIX


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