Auf den Spuren von Harry Potter

Hello sunshine,


ja, heute scheint tatsächlich wieder die Sonne, ist das zu fassen?

Es ist schon der vierte Tag in London. Der zweite mit meiner lieben Testleserin und ich gebe es zu, der erste ohne wirklich etwas für meinen „Remember me“ Reisebericht gemacht zu haben. Obwohl nein, das stimmt nicht. Ich habe ein Bild (Titelbild) von der Millennium Bridge gemacht und ich habe unseren schottischen Tourguide Mark gebeten, etwas schottisches in mein Notizbuch zu schreiben. Das hat er auch gemacht, und zwar: „Och aye the noo!“, was laut google soviel heißt wie: „Oh yes, just now!“, aber Mark hat es mit etwas erklärt, dass man sagt, wenn man nach einem langen Tag auf der Arbeit nach Hause kommt und die Füße hochlegt. Ihr dürft euch aussuchen, was besser ist. Das Zweite was er aufgeschrieben hat, ist: „Haud yer wheesht!“, und das heißt „Halt den Mund!“.


Angefangen am Piccadilly Circus hat uns

Mark quer durch die Innenstadt geführt und uns jede Menge Orte aus den Harry Potter Büchern oder Filmen genauso wie Orte die J.K. Rowling für die Bücher inspiriert haben, gezeigt. Die Tour war sehr witzig und so haben wir zum Beispiel gelernt, dass der weltberühmte Bahnhof „Kings Cross“, wo wir ja bis gestern noch waren, zwar in den Büchern und Filmen eine wichtige Rolle spielt, weil sich die Eltern von J.K. Rowling dort kennengelernt haben. Erratet ihr wo?

Nein, nicht am Gleis 9 ¾ sondern irgendwo zwischen Gleis 9 und Gleis 10. Das Problem bei Harry Potter aber war, dass es dort gar keine Wand gibt, durch die man vielleicht zum Gleis 9 ¾ kommen könnte. Nachdem die Bücher und später auch die Filme veröffentlicht wurden, kamen verständlicherweise immer mehr Fans, um sich diesen so magischen Ort anzusehen. Aber was tun, wenn es keine Backsteinmauer zwischen Gleis 9 und 10 gibt? Richtig, man „verlegt“ die Zugang zu Gleis 9 ¾ einfach zwischen Gleis 3 und 4, denn dort gibt es eine Wand und ein Schild auf dem steht wohin man gelangt, wenn man es schafft durch die Mauer zu laufen. Genauso gibt es dort auch eine Absperrung und täglich mehrere hundert Fans, die es versuchen. Das wollte Mark uns nicht antun, deshalb sind wir nicht zum Bahnhof „Kings Cross“ gefahren. Gut, also, dass ich die Warteschlage gestern bereits fotografiert habe.


Eine andere interessante Tatsache zum Bahnhof „Kings Cross“ ist, dass J.K. Rowlings Eltern sich zwar dort kennengelernt haben und J.K. Rowling auch wirklich oft dort war, als sie in London gelebt hat, aber in der Zeit, als sie das erste Buch geschrieben hat, lebte sie abwechselnd in Edinburgh und Porto und noch einer anderen Stadt, die ich vergessen habe. Aber eben nicht in London, und deshalb musste sie den Bahnhof „Kings Cross“ aus ihrer Erinnerung beschreiben und hat es komplett falsch gemacht, denn der Bahnhof den sie im Buch beschreibt, sieht aus wie Euston Station. Somit wären wir wieder bei der berühmte „Recherche vor Ort“. Schön zu hören, dass auch "große" Autoren etwas falsch machen, da fühle ich mich gleich viel besser."


Habt ihr gewusst, dass J.K, Rowling gar keinen Zweitnamen hat? Also ich nicht, aber die ersten fünfhundert Bücher sind unter ihrem vollen Namen Joanne Rowling veröffentlicht und haben sich echt beschissen verkauft, dann kam der Verlag auf die Idee, das Kunden keine Fantasybücher kaufen, die von einer Frau geschrieben wurden, deshalb hat man ihren Namen auf J. Rowling gekürzt. Blöd nur, dass es diesen Namen schon gab, deshalb wurde der zweite Buchstabe „K“ erfunden, und basiert auf dem Vornamen ihrer Großmutter.


J.K. Rowling war die erste Frau, die mit dem Schreiben von Kinderbüchern Milliardärin wurde. Mittlerweile ist sie es nicht mehr, weil sie sehr viel Geld gespendet hat, aber es geht ihr trotzdem gut ...

Die reichste Autorin der Welt ist sie mittlerweile auch nicht mehr, denn das ist E.L. James ... ihr wisst ja, was die geschrieben hat.


Noch ein Fakt? Die Millennium Bridge, die im „Halbblutprinz“ von den Totessern zerstört wird, war zu der Zeit, als der Film spielt eigentlich noch gar nicht da, denn sie wurde erst im Jahr 2000 eröffnet. Hier ist der Clip, um den es geht.


Der Pub „The Leaky Cauldron" zu dem Harry in „The prisoner of Askaban“ gebracht wird, ist heute ein mexikanisches Restaurant.Hier die Szene dazu.


Das Cafe in dem Hermine, Ron und Harry in London sitzen, nachdem sie von der Weasley Hochzeit in London gelandet sind, ist in Wahrheit in Surrey.



Was ich aber am interessantesten fand, ist die Tatsache, dass bei der Filmpremiere von „Deathly Hallows Part 2“ der rote Teppich über 455 m lang war, und Londoner Leicester Square bis zum Trafalgar Square ging. Emma Watson hat für die Umrundung über 5 Stunden!!! gebraucht und dabei mehr als 8000 Selfies geschossen!!! Die Tickets dafür gab es nicht zu kaufen und einige Fans haben deshalb bis zu vier Tage vor Ort gezeltet.

Die Übertragung geht über 3 Stunden. Wer sie trotzdem sehen will. Hier.


Harry Potter war der erste Film der im Inneren der St. Pauls Cathedral gedreht wurde? Ratet mal, was dort ist?



Ok, das wars soweit. Die Tour war echt gut, aber man sollte gut laufen können und gut englisch verstehen. Ich habe Mark über Airbnb gebucht.


Bis dahin, jetzt erst mal

Och aye the noo!



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