Westlife in London!

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich wieder von zu Hause. London war wie immer sehr schön, sehr inspirierend und obwohl es eine Großstadt ist – und ich komm´ vom Dorf – auch sehr entspannt.

Ich bin immer wieder erstaunt wie freundlich und hilfsbereit die Menschen hier sind und wie relaxed sie mit allem – egal ob Stau in der Tube oder Touristen die einfach stehenbleiben und sich wieder umdrehen – umgehen. Wahrscheinlich muss man das sein, wenn man in einer so riesigen Stadt lebt, aber ich glaube in Deutschland – oder in Frankfurt (die größte Stadt in meiner Nähe und im Gegensatz zu London echt ein Dorf) – sind die Menschen immer im Stress. Immer rennen sie irgendwo hin. Gucken auf die Uhr oder motzen andere an, weil irgendwas nicht schnell genug geht. Hier ist das nicht so.

Und am genialsten finde ich – immer wieder – wie organisiert und einfach das U-Bahn-System hier ist. Hier gibt es – außer Samstag morgen an der Station „Notting Hill Gate“, wenn alle zur Portobello Road wollen - (nicht zu empfehlen, wenn man einfach nur frühstücken will) oder in der Rushhour nie Gedränge oder Stress. Den meisten Stress machen die Touristen.


In der U-Bahn hier gibt es immer genaue Beschilderungen „way out“, „Keep left“, Unter jedem Schild der jeweiligen U-Bahn-Linie stehen alle folgenden Stationen noch mal aufgelistet, so das man sich eigentlich gar nicht verfahren kann, und durch die „Keep left“ und „Way out“ Beschilderung kommen die Fahrgäste, die von der Station abfahren wollen, nicht denen in die Quere, die ankommen, weil die Ausgänge – meistens jedenfalls – komplett voneinander getrennt sind. Und wenn doch, dann geht alle gesittet und ohne Gedränge ab.



Gestern Abend waren wir ja beim Westlife Konzert in der O2 Arena und es war – wie immer – ganz toll. Die Vorgruppen/Sänger waren (auch so wie immer) schrecklich laut und hatten einen fürchterlichen Sound, aber dann kam etwas, dass ich nur von Konzerten in England kenne. Die Aufheizphase. Es wird bekannte Musik – von Macarena, über Grease und andere Songs die (eigentlich) jeder mitsingen kann – gespielt und die Kameras gehen durchs Publikum und zeigen die Zuschauer auf den Leinwänden.


Und dann ging es endlich los. Westlife mit ihrer ersten neuen Single.

Ein Klick auf das Bild öffnet die Audio Version auf youtube.


Für alle die es nicht wissen. Westlife waren – schon vor ihrer Reunion – die UK Band mit den meisten Arena Shows. Sie hatten von 1999 bis zur Trennung im Jahr 2012 insgesamt 14 Nummer eins Hits (ein Rekord, der nur von Elvis Presley, den Beatles und Cliff Richards übertroffen wird), verkauften weltweit über 55 Millionen Tonträger, haben 92 Awards gewonnen und waren die Band mit den meistens Shows in der Londoner Wembley Arena (nur heute nicht, denn da spielen heute die Spice Girls). Westlife sind mit ihrer Debütsingle Swear It Again und den sechs folgenden Singles sofort an die Spitze der Charts geschossen und stehen deshalb im Guinness-Buch der Rekorde. Die Jungs - die mittlerweile alle verheiratet oder vergeben und Väter sind oder bald sein werden, sind mit ihrer Musik erwachsen geworden. Das hört man am besten wenn man sich die ersten Singles "Swear it again" (1999) und "My love" (2000) im Gegensatz zu "What about now" (2009) anhört. Habt ihr was gemerkt? Zwischen den Videos liegen zehn Jahre, die Jungs sind erwachsen geworden, genau wie ihre Musik und ihre Fans. Ach ja und sie sind nur noch zu viert, denn Brian McFadden hat die Band 2004 verlassen.


Jetzt sind sie wieder da und die Show war einfach nur der Wahnsinn! Beweise? Bitteschön:

Link zu meiner youtube Seite: "Swear it again" die erste Single und erste Nummer 1 aus 1999).


Oder hier "My Love" (die siebte Nummer 1 Single in Folge aus dem Jahr 2000)


Westlife haben mich schon immer inspiriert und die Musik spielt in (fast) allen meinen Geschichten eine Rolle.



Mein absoluter Lieblingssong ist und bleibt "Flying without wings" aus dem Jahr 1999. Hier das Original Video, die Gänsehaut Version vom Abschiedskonzert 2012 im Croke Park Stadium Dublin und dieses Jahr in London.



Das Konzert war – gefühlt – natürlich viel zu schnell vorbei. Deshalb hier noch zum Abschied die Nummer die auch Westlife immer zum Abschied singen. "You raise me up", einmal die Version aus Dublin 2012 (Achtung Taschentücher raus) und dieses Jahr in London (Gänsehaut garantiert).


Auch nach dem Konzert lief es wieder erstaunlich ruhig und stressfrei ab, wie man es aus Deutschland nicht kennt. Wir sind aus einem Ausgang geleitet worden, der uns einmal durch die „Foodmeile“ der O2 geführt hat und das einfach nur aus dem Grund der „Crowd Control“, damit es an der Tube Station und Taxiständen nicht so voll wird.


Natürlich war es trotzdem voll, aber wie ihr seht macht hier sogar das Anstehen und Warten Spaß, weil die Fans einfach zusammen singen und weiter feiern. In die Tube Station werden immer nur kleiner Mengen reingelassen und der Weg zur Rolltreppe ist genau abgesperrt, so das wieder niemand drängeln kann. Der Sicherheitsmann am Aufzug, der für die Leute mit Rollstuhl und so zuständig war, hat selbst ein paar Songs angestimmt und die Fans zum Weitersingen aufgefordert. Am anderen Ende der Rolltreppe, wo man dann durch die Absperrungen gehen muss, waren die Gates einfach auf, so dass alle ganz locker durchgehen konnten. Und durch diese sogenannte „Crowd Control“ waren die einzelnen Bahnen auch nicht so voll.

So und hier noch ein paar Bilder vom Konzert:


(Ein Schild an der Tube Station, bei dem sich Fans ganz besonders viel Mühe gegeben haben, und möglichst viele Songs in einen Text zu packen)

"The Stools are back" (Ein Westlife Insider - ich verrate euch den Hintergrund, wenn ihr wollt) :-)



So genug geträumt. Jetzt widme ich mich der letzten Überarbeitung meiner Fortsetzung, bevor ich sie ins Lektorat gebe und stelle mein London Notizbuch für das angekündigte Gewinnspiel noch fertig.

Wir lesen uns. Alles Liebe

Sarina 💜

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